07.07.2011 - MetropolarFestival Filmabend
MetropolarFestival – (Ost) Moderne in Potsdam und anderswo
Filmabend am 7. Juli 2011, ab 18 Uhr
Wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt tut sich Potsdam schwer im Umgang mit dem baulichen Erbe der DDR. Die Debatten sind meist emotional und unversöhnlich, die Lösung radikal: Abriss. Doch welchen Wert und welche Qualitäten hat die jüngste Epoche der Baugeschichte heute noch? Mit dem Festival bietet die Initiative Metropolar ein Forum für öffentlichen Diskurs, künstlerische Reflexion und persönliche Begegnung. Workshops und Diskussionen ermöglichen die Annäherung an dieses sperrige Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Der Blick geht dabei auch über Potsdam hinaus, etwa nach Westdeutschland oder Osteuropa.
Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1a/Marstall
14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12
7. Juli 2011, 18 Uhr: Zlin – Gelebte Utopie
R: Alexander Binder, A/D 2011, Dok., 90‘ (mit Einführung)
Der Dokumentarfilm führt in die mährische Provinz. Fernab von den Metropolen der Welt entstand dort lange vor den Ergebnissen des sozialistischen Bauens die Vision einer funktionalistischen Stadt. Das geplante, neue Zlin sollte ein Ort werden, der einen „besseren“ Menschen hervorbringt.
20 Uhr: Hunger auf Leben
R: Markus Imboden, D: Martina Gedeck, Kai Wiesinger, Ulrich Mühe, D 2004, 89‘
Ein berührender Spielfilm nach den Tagebüchern der jungen DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann. Reimann schildert dort das Leben einer jungen Architektin, die im festen Glauben an eine neue Gesellschaftsordnung mit ihren idealistischen Vorstellungen von einer sozialen und humanen Architektur scheitert und an den desillusionierenden Gegebenheiten der Realität zerbricht.
Ein Filmabend im Filmmuseum Potsdam bildet den Auftakt des Festivals. Eine Ausstellung und ein Aktionswochenende schließen sich an.
Weitere Informationen und Termine unter www.metropolar.org



07.07.2011 - MetropolarFestival Filmabend











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